Aktuelle Ausgabe


An dieser Stelle präsentieren wir Dir vier Mal jährlich die aktuellste Ausgabe unseres Mitgliedermagazins „jung+liberal.“ Durch einen Klick auf den Ausgabentitel kannst du das Heft ganz bequem herunterladen. Ältere Ausgaben findest Du in unserem Ausgabenarchiv. Übrigens: All unsere Mitglieder bekommen das „jung+liberal“ automatisch per Post nach Hause. Mitglied werden lohnt sich also – und das nicht nur deshalb!

AUSGABE 02 | MIT SICHERHEIT FREI

Liebe JuLis,

es ist nachvollziehbar und bemerkenswert zugleich, zu welchem Ergebnis die Trendstudie „Jugend in Deutschland“ in ihrer diesjährigen Sommerausgabe kommt. Unter anderem beschäftigt sie sich mit den Ängsten ihrer 14-29 Jahre alten repräsentativen Stichprobe. 68 % haben Angst vor dem Krieg in Europa, über die Hälfte (55 %) fürchtet sich vor dem Klimawandel, auch eine Wirtschaftskrise und Inflation (46 % und 39 %) sind Quellen der Verunsicherung und 40 % schauen mit Angst auf eine Spaltung der Gesellschaft. Nachvollziehbar ist dieses Ergebnis deshalb, weil all diese bestehenden, jüngst eingetretenen oder wahrgenommenen Krisensituationen bedeutsam für das Leben junger Menschen sind. Ihr gleichzeitiges Auftreten und die Wechselwirkungen zwischen ihnen können schnell ein Gefühl der Überforderung vermitteln, auf die Stimmung schlagen und auch psychische Auswirkungen haben – da sind sich die Studienautoren sicher.

Bemerkenswert ist das Ergebnis aus meiner Sicht, weil es so gar nicht zur vermeintlichen Rolle der jungen Generation passen will. Ist es nicht unsere gesellschaftliche Aufgabe, optimistisch in die Zukunft zu blicken, Herausforderungen anzunehmen und aus lauter Tatendrang lieber einmal zwei Schritte zu schnell nach vorne zu treten, als ängstlich stehen zu bleiben? Ich glaube schon und erst recht ist das unsere Aufgabe als Junge Liberale! Deswegen widmen wir uns in dieser Ausgabe dem größten „Angstquell“ aus der oben zitierten Studie und stellen dieser Angst vor dem Krieg und anderen Krisen, Ideen für eine liberale Sicherheitspolitik im weiteren Sinne entgegen. In dieser jung+liberal geht es um die Ausrüstung der Bundeswehr, um Cybersicherheit, Propaganda, Privatsphäre im Netz, um die Krisenfestigkeit unserer Gesellschaft und vieles mehr. Wie sich das für Liberale gehört, stellen wir uns dabei stets die Frage, wie groß die Rolle des Staates jeweils sein soll und wie klein sie sein muss.

Denn zweifelsfrei muss der Staat eine Rolle in der Gewährleistung von innerer und äußerer Sicherheit spielen; nicht als Selbstzweck, sondern zur Verteidigung von Freiheitsrechten. Die richtige Balance zwischen den Werten der Sicherheit und Freiheit zu finden, ist eine zentrale Aufgabe unserer Gesellschaft, die sich immer wieder aufs Neue stellt. Diejenigen Gesellschaften, welche das ‚richtige‘ Gleichgewicht finden, sind Mit Sicherheit frei.

An dieser Stelle möchte ich mich bei den klugen Autoren, Gastautoren und Interviewpartnern in dieser Ausgabe bedanken, genauso wie bei den Teilnehmern der offenen Redaktionssitzung. Besonders hinweisen möchte ich außerdem auf einen Neumitgliederleitfaden des Bundesvorstandes, den ihr bei Interesse auf den Seiten 6 und 7 findet und der auch über das Magazin hinausgeht – so viel sei verraten. Ganz unabhängig davon, ob Neumitglied oder JuLi-Veteran, seid ihr wieder herzlich eingeladen, euch mit einer kurzen Mail an in den Autorenverteiler der jung+liberal eintragen zu lassen. So bekommt ihr Zugang zu unseren offenen Redaktionssitzungen, die Ausschreibungen zu neuen Magazinen und die Möglichkeit, auch selbst Artikelideen einzureichen. An diese Adresse könnt ihr darüber hinaus auch Lob, Kritik oder Verbesserungsvorschläge zu dieser Ausgabe richten.

Ich wünsche euch nun viel Spaß und viele neue Erkenntnisse beim Lesen.

Euer Leo

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Bei allen Fragen rund um unser Mitgliedermagazin „jung+liberal“ steht Dir dessen Chefredakteur gerne zur Verfügung. Sie ist für die Produktion und das regelmäßige Erscheinen des Heftes verantwortlich. Die Kontaktdaten findest Du nachfolgend.

Leonard Kern-Wagner

Chefredakteur des Mitgliedermagazins

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Jahrgang
2000
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