Aktion zur Generationengerechtigkeit
Unter dem Motto: „Der Jugend geht die Luft aus“ haben die JuLis am 07.03.2008 in Berlin ihren Bundesvorsitzenden Johannes in einem Glasbehälter mit Wasser „versenkt“. Mit dieser Aktion soll auf die mangelnde Generationengerechtigkeit in der Bundespolitik der großen Koalition bei gleichzeitiger Verschlechterung der Situation für junge Menschen hingewiesen werden.
Johannes erläuterte dazu: "Generationengerechtigkeit spielt im Handeln der schwarz-roten Bundesregierung leider keine Rolle, dabei wird die Situation der jungen Generation immer schlimmer. Die Perspektive auf dem Arbeitsmarkt ist immer noch schlecht und beschränkt die Chancen für junge Menschen so direkt zu Beginn des Erwerbslebens. Die Gesundheitsreform ist eine lächerliche Farce, die Pflegereform nicht besser und an die Rente traut man sich gar nicht weiter ran. All das geht zu Lasten der Jungen, weil wir dadurch später kaum noch Rente bekommen und eine schlechte und teure Gesundheitsversorgung haben werden. Auch der Klimaschutz ist weiterhin nicht konsequent und für eine wirklich nachhaltige Finanzpolitik fehlt der Mut: Diese wäre beispielsweise über ein Verschuldungsverbot im Grundgesetz zu sichern. Alles in allem zeigt sich ein gefährliches Bild: Der Jugend geht heute in Deutschland schlichtweg die Luft aus. Wir müssen endlich ernsthaft an mehr Gerechtigkeit unter den Generationen arbeiten, wenn wir Jungen nicht absaufen sollen!"
Sozialpolitik-Kampagne gestartet
Am Montag, den 17. September 2007, haben wir JuLis unsere Kampagne für eine bessere Sozialpolitik gestartet. Unter dem Motto „Hängen lassen war gestern. Wir geben Schwung!“, wurde vor dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Berlin mit einer öffentlichkeitswirksamen PR-Aktion auf die sozialpolitischen Vorstellungen der JuLis aufmerksam gemacht.
Unter der Beteiligung von Johannes und Moritz konnte den Anwesenden anschaulich gezeigt werden, dass unser Ansatz einer zukunftsorientierten Sozialpolitik, den Menschen wieder Schwung geben soll, während die Sozialmodelle der anderen Parteien eher auf die soziale Hängematte hinauslaufen. Das dynamisch antreibende, liberale Sozialmodell wurde dabei als Trampolin dargestellt, wohingegen das soziale Netz, das einen zwar auffängt aber keinen Schwung für einen Neuanfang bietet, durch eine Hängematte symbolisiert wurde. Anregende Gespräche, die Johannes und Moritz vor Ort mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern führen konnten, rundeten die Aktion ab.
Heute mal ne Null sein!
Am Dienstag den 17.10.2006 haben die JuLis zusammen mit der FDP-Bundestagsfraktion vor dem Bundesrat in Berlin die Aktion "Heute mal ne Null sein" durchgeführt. Dabei haben Bettina, Johannes und Hans-Joachim Otto, MdB den Ministerpräsidenten für ihre Konferenz vom 18. bis zum 20. Oktober in Bad Pyrmont den guten Rat mit auf den Weg gegeben, dass sie doch auch ruhig mal ne Null sein dürfen und die GEZ-Gebühr für Handys und PCs bei selbigem Betrag belassen können. Zur besseren Orientierung haben die Jungen Liberalen den Ministerpräsidenten auch gleich eine 2,40 m große Null mitgebracht.
Auch die heute beschlossene reduzierte GEZ-Gebühr (5,52 Euro pro Monat), lehnen die Jungen Liberalen (JuLis) und die FDP-Bundestagsfraktion als vollkommen inakzeptabel ab. Stattdessen sollen die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten lieber auf ihren Bildungsauftrag konzentrieren, anstatt mit den privaten Sendern zu konkurrieren. Das Gebührenmodell sollte auf eine geräteunabhängigen Medienabgabe, die mit der Steuer eingezogen wird, umgestellt werden. Dies hat den klaren Vorteil, dass die bürokratische und geldfressende Schnüffelbehörde dann endlich abgeschafft werden könnte.
Trauerstrauß vor russischer Botschaft
Am Dienstag den 10.10.06 hat der Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Deutschland begonnen. Auf der Tagesordnung der Gespräche zwischen Putin und Bundeskanzlerin stehen vorrangig Wirtschaft- und Energiethemen.
Spätestens nach der Ermordung der kritischen Journalistin Anna Politkowskaja, deren Beisetzung ebenfalls am 10.10.06 stattfand, ist die problematische Lage der Menschenrechte, insbesondere der Meinungs- und Pressefreiheit in Russland jedoch ein wichtiges Thema. Für die Jungen Liberalen steht die Verteidigung der Menschenrechte immer auf der politischen Agenda.
Aus diesem Anlass hat Johannes heute zusammen mit dem parlamentarischen Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion Jörg van Essen, einen Trauerstrauß vor der russischen Botschaft in Berlin niedergelegt.
Die JuLis fordern, dass die Bundesregierung, insbesondere die Bundeskanzlerin, die inakzeptable Situation der Menschenrechte in Russland im Gespräch mit Wladimir Putin deutlich anspricht und auf eine Verbesserung hinwirkt.
57. BPT Rostock: Kammermusik statt Kammerzwang
Einen Parteitagsgenuss der etwas anderne Art bescherten die JuLis den Teilnehmer mit der Parteitagsaktion. Um für unsere Position zur Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft in den Kammern zu werben, spielten drei Streicher der Musikhochschule Rostock klassische Musik, während zwei Mitglieder des Bundesvorstandes an die Umherstehenden eine Postkarte mit dem Slogan „Lieber Kammermusik als Kammerzwang!“ verteilten. Diese Aktion wurde über den gesamten Vormittag hinweg auf dem gesamten Parteitagsgelände durchgeführt, so dass auch bald nicht nur die IHK nervös wurde.
Ao BPT Berlin: Wir machen den Weg frei!
Um auf die Belastungen der jungen Generation allgemein und insbesondere durch das derzeitigen Rentensystems und die horrenden Staatsverschuldung aufmerksam zu machen, führen die Jungen Liberalen gemeinsam mit den Liberalen Senioren die Aktion „Wir machen den Weg frei!“ durch. Zusammen räumen der Bundesvorsitzende der JuLis Johannes Vogel und für die Liberalen Senioren (Lis@) Gesine Meißner, MdL Niedersachen, die angehäuften Lasten - symbolisiert durch einen grauen Berg auf dem Parteitagsgelände - aus dem Weg.
Die Zukunft der Jugend hängt am seidener Faden!
Unter dem Motto „Die Zukunft der Jugend hängt am seidenen Faden“ setzten die JuLis ein Zeichen gegen Perspektivlosigkeit auf dem Arbeitsmarkt und für mehr Generationengerechtigkeit. Um die gegenwärtige Schieflage und den Mangel an nachhaltiger Politik deutlich zu machen, ließ sich der Bundesvorsitzende Johannes Vogel – nur mit einem Seil gesichert - für mehrere Minuten kopfüber an einen Kran hängen. Stellvertretend für die gesamte Jugend in Deutschland hing er somit „am seidenen Faden“.





















